Du findest hier eine Auswahl meiner Purim-Geschichten. Ich hoffe, sie gefallen Dir. Ein E-Book mit weiteren Purimscherzen erhältst Du über diesen Link.

 

 

 

Das Schabbat-Handy, eine neue Erfindung

 

Ob das Mobiltelefon am Schabbat benutzt werden darf, wird nicht einheitlich beantwortet. Orthodox lautet die Antwort relativ eindeutig nein, Ausnahmen gelten in Notfällen. Nach liberaler und konservativer Auffassung ist die Beantwortung der Frage nach der möglichen Handybenutzung am Schabbat komplizierter und hängt auch an der Frage, ob das Anschalten eines elektrischen Gerätes mit dem Anzünden von Feuer vergleichbar ist oder nicht. Wobei dieser Grund alleine auch zu der Interpretation führen kann, das Eingeschaltetlassen des Handys wäre – vergleichbar mit dem auch orthodox anerkannten Nichtlöschen des Lichtes – im Gegensatz zu dessen Ausschalten statthaft. Die häufigste liberale Antwort lautet, dass ein Mobilfunktelefon wie die meisten anderen Elektrogeräte zu dem Schabbat nicht widersprechenden Zwecken verwendet werden darf, nicht aber zu Gesprächen, deren Inhalt mit dem Ruhetag nicht vereinbar ist. Gerade auf diese liberale Einstellung zugeschnitten ist das neue Schabbat-Handy.

 

Das Schabbat-Handy ist so programmiert, dass es Telefonate akzeptiert, deren Inhalt nicht gegen den Schabbat verstößt. Solange es sich um Small Talk oder Gespräche zu allgemeinen beziehungsweise persönlichen Themen handelt, bleibt das Gerät eingeschaltet. Das gilt selbstverständlich auch für Notrufe. Falls sich die Gespräche jedoch um die Arbeit oder um Geldangelegenheiten drehen, ertönt zunächst ein Warnton, ehe sich das Mobilfunkgerät bei wiederholten nicht schabbatkonformen Gesprächsinhalten automatisch abschaltet. Auf diese Weise ermöglicht das moderne Schabbat-Handy liberalen Jüdinnen und Juden die Nutzung eines Mobiltelefones am Schabbat und vermeidet zugleich, dass sie über am Ruhetag unpassende Themen schnacken.

 

Der Hersteller wird bald ein zweites Halacha-Handy auf den Markt bringen, welchjenes sich bei Laschon-ha-Ra'a abschaltet und somit die Sünde der bösen Rede am Telefon verhindert.

 

 

 

Plattdüütscher Siddur und hebräisch-plattdeutsche Bibel werden erscheinen

 

Preest schast Du wien, Ewiger, uns G-tt un Köning vun de Welt.....

 

So beginnen die Segenssprüche auf Plattdeutsch. Der große Wunsch von Plattsprechern nach einem hebräisch-plattdeutschen Siddur und einer hebräisch-plattdeutschen Bibel geht endlich in Erfüllung. Geplant ist die Veröffentlichung im Laufe des Jahres 2014. Die Einigung auf einen plattdeutschen Dialekt war nicht leicht, sie lehnt sich eng an die Tradition der Hanse an. Für das Münsterland und für Ostfalen sind angesichts der stark von einem möglichen Ausgleichsplatt abweichenden Dialekte Sonderausgaben des Siddurs und der Bibel geplant. Die einzelnen ÜbersetzerInnen dürfen müssen ihren persönlichen Dialekt nicht ganz verbergen, so dass im neuen niederdeutschen Siddur Formen wie dat und det durchaus oder guut und gaud durchaus nebeneinander vorfindbar sein werden. Auch die im Plattdeutschen weitgehend freie Rechtschreibung erlaubt im Siddur und in der Bibel zahlreiche Wahlmöglichkeiten. Geeinigt haben sich die Teilnehmer der plattdeutschen Übersetzungskonferenz lediglich darauf, dass das lange und offene [o] entweder als /aa/ oder als ­/å/ zu schreiben ist, da die Schreibweise mit /oo/ nicht zwischen dem offenen und dem geschlossenen langen [o] unterscheidet, während eine Verwechslungsgefahr mit dem auf Plattdeutsch (fast) nicht vorhandenen langen [a] schon allein wegen dessen weitgehenden Fehlens ausgeschlossen ist.

 

Die Siddurim und Bibeln mit plattdeutscher Übersetzung ermöglichen neben hochdeutschen, russischen und ukrainischen MuttersprachlerInnen erstmals auch mit Plattdeutsch aufgewachsenen Gemeindemitgliedern das Mitlesen der Gebete und Lesungen in ihrer eigenen Sprache. Die Gemeinden im zentralen plattdeutschen Sprachgebiet unterstützen die Herausgabe der plattdeutschen Übersetzung nach Kräften. Das persönliche Gebet zu Hause ist selbstverständlich in jeder Sprache und somit auch op Plattdüütsch möglich, wie eine ungewöhnlich einheitliche Antwort liberaler, konservativer und orthodoxer RabbinerInnen bestätigt. Sie sagen übereinstimmend, det en Siddur op Platt gaud vöör Minschen is, die tohuus Platt snackt. Einige RabbinerInnen wollen noch weitergehen: Da Hochdeutsch auch als Lütters bezeichnet wird, wollen sie die Sprache gänzlich aus den in ihren Synagogen ausliegenden Siddurim und Bibeln entfernen. Ihr Vorschlag lautet, in Norddeutschland ausschließlich Bibelausgaben mit russischer, urkrainischer und plattdeutscher Übersetzung zuzulassen, während im Süden statt Plattdüütsch Jiddisch in Umschrift die Übersetzung für einheimische Synagogenbesucher werden soll.



 

 

 

 

 

 

Jüdisches Leben am Meer und an Seen - das Synagogenschiff

Jüdische Urlauber an der Nordsee vermissen die Synagoge ebenso wie auf den Ostsee-Inseln und an den Seen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Das moderne Synagogenschiff MS Jeremijahu schafft Abhilfe, es ist in jüdischen Kreisen jedoch umstritten.

 

Was leistet das Synagogenschiff?

Das Synagogenschiff ist eine auf dem Wasser fahrende Synagoge und legt während des Jahres in unterschiedlichen Urlaubsorten an, in welchen es keine Synagoge gibt. Das Schiff ist hochseetauglich, aber auch klein genug zum Befahren von Binnenkanälen. Für das erste Betriebsjahr sind Stationen in Helgoland, Norderney, Langeoog, Wyk auf Föhr, Westerland auf Sylt, Ahlbeck auf Usedom, Sassnitz auf Rügen und Templin in der Uckermärkischen Seenlandschaft geplant. Während der Liegezeit des Schiffes finden auf dem Synagogenschiff an Schabbatot Gottesdienste zu Qabbalat-Schabbat und zu Schacharit sowie Hawdalah statt, während der Woche sind Vorträge zu jüdischen Themen geplant. Besonders die Vorträge richten sich an jüdische Urlauber ebenso wie an nichtjüdische Gäste. Die koschere Küche des Synagogenschiffes lädt zu einfachen und wohlschmeckenden Mahlzeiten ein. Die Gebete auf dem Synagogenschiff folgen dem liberalen Ritus, Männer und Frauen sitzen zusammen. Die Initiatoren haben eine Reihe bekannter Rabbinerinnen, Rabbiner, Kantorinnen und Kantoren für die Mitarbeit auf dem Synagogenschiff gewinnen können.

 

Knatsch um das Synagogenschiff

Gleich nach der Veröffentlichung der ersten Pressemitteilung zum Synagogenschiff gab es die erste Kritik. Ein führendes Mitglied der Orthodoxen Rabbinerkonferenz wies darauf hin, dass es am Schabbat nicht erlaubt ist, ein Schiff zu betreten oder zu verlassen. Von Seiten der Initiatoren wurde gekontert, dass mithilfe des Schiffes jüdische G-ttesdienste in beliebten Urlaubsorten stattfinden können und somit das Ziel die Mittel rechtfertigt. Auf der anderen Seite bleibt das Schiff während des Schabbats im Hafen liegen, so dass es sich bei ihm faktisch vorübergehend nicht um ein solches, sondern um ein temporäres Haus handelt. Die orthodoxe Rabbinerkonferenz weist das erste Argument vehement zurück, während über das zweite aus ihrer Sicht eventuell nachgedacht werden kann. Die Initiatoren zeigen sich von der orthodoxen Kritik nur wenig beeindruckt und weisen zutreffenderweise darauf hin, dass niemand zum Besuch des Synagogenschiffes gezwungen wird und dass orthodoxe Juden ohnehin selten liberale G-ttesdienste besuchen. Viele liberale Rabbinerinnen und Rabbiner haben sich bereits positiv zur Idee des Synagogenschiffes geäußert, aus den USA ist sogar eine Delegation angereist, deren Aufgabe in der Übernahme der Idee in Amerika besteht.


DSDSR –das neue Format auf RTL

Das Purimfest des Jahres 5771 wird in die Mediengeschichte als das
Jahr der ersten jüdischen Castingshow eingehen. RTL startet das Format
“Deutschland sucht den Superrabbi“.
Junge Menschen werden sich bei für einen Rabbiner typischen
Aufgaben bewähren und dem besten Kandidaten winkt ein Stipendium für
eine Ausbildung zum Rabbiner in New Jersey.

Ob RTL die Aufgaben eines Rabbiners –oder einer Rabbinerin, es gibt
auch Kandidatinnen- wirklich so richtig verstanden hatte, muss aber als
fraglich gelten, antwortete der verantwortliche Radakteur bei einer
Frage nach diesen doch mit “Seelsorge und Predigt“.
Dass der Rabbiner in erster Linie ein Gelehrter und Richter in
halachischen Fragen ist, erfuhr die RTL-Redaktion erst, als die ersten
in Deutschland amtierenden Rabbiner von der geplanten Reality Show
erfuhren und verblüfft feststellten, dass sie im Vorfeld
der Sendung nicht kontaktiert worden waren. Auch wenn die
Rabbinerkonferenzen dem Format skeptisch gegenüberstehen, entschieden
sie sich, RTL einige Tipps zu geben, damit das Rabbiner-Casting kein
übermäßig falsches Bild vom Aufgabenbereich des künftigen Rabbiners
vermittelt. Die Redakteure waren überrascht, dass die Gestaltung von
Gottesdiensten in der heutigen Gemeindepraxis zwar vielerorts aus
praktischen Gründen durchaus dem Rabbiner obliegen kann, es dafür aber
eigentlich den Beruf des Kantoren gibt. Nicht unbedingt
gewollt war, dass RTL konsequenterweise im folgenden Jahr in einer
neuen Casting Show nach dem Superkantor suchen wird.

Die Fähigkeit zum Diskutieren halachischer Fragen werden die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer an DSDSR bei einigen Diskussionsrunden zu
entsprechenden Themen nachweisen. Der Sender geht aber weiterhin davon
aus, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer die
G-ttesdienstgestaltung bei ihrer Entscheidung für oder gegen einzelne
Teilnehmerinnen und Teilnehmer stärker als die halachischen Fähigkeiten
bewerten werden. Bei den G-ttesdiensten ließ sich RTL nur mit Mühe davon
überzeugen, dass der Schabbat für Fernsehaufzeichnungen
tabu ist. Immerhin kann der Sender an Purim ein längeres Morgengebet
übertragen, ansonsten werden werktägliche Morgengebete gezeigt. Dass
alle teilnehmenden Gemeinden eigentlich keine gemeinsamen Morgengebete
in der Synagoge anbieten, verändert laut RTL nicht
den Charakter einer Realityshow. Für das Gemeindeleben hat die
Veranstaltung eventuell sogar einen belebenden Charakter; einige
Gemeindevorsitzende planen die regelmäßige Einführung von
Werktags-G-ttesdiensten, wenn ihre Gemeindemitglieder zahlreich
teilnehmen.
 
 
 
 
 
 
 
Darf eine jüdische Hexe am Schabbat den Weg zur Synagoge mittels ihres Besens zurücklegen?
 

Eine jüdische Hexe? Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Steht nicht im Buche Exodus "Eine Hexe sollst Du nicht am Leben lassen" und haben diesen Satz auf Grund eines tragischen Missverständnisses  nicht zahlreiche Frauen und auch einige Männer  auf dem Scheiterhaufen am eigenen Leib zu spüren bekommen?

Wir wissen natürlich, dass dieser Satz im Buche Exodus, selbst wenn er umfassend ausgelegt werden sollte, nie eine Berechtigung zum Töten der Hexen beinhaltete, sondern eine Hexe nicht am Leben lassen bedeutete, diese von ihrer Hexerei abzuhalten. Allerdings stellt sich noch die Frage, welche Hexe damit gemeint war; eine gängige Interpretation besagt, dass die Hexe, welchjene den Namen G-ttes zum Behufe ihrer Zauberei missbrauchte, davon abgehalten werden soll, andere schließen  sich oder ihrem sozialen Umfeld einen Vorteil verschaffende Hexen grundsätzlich in das Verbot ein.

Die Benutzung des Reisig- oder Reisebesens als Verkehrsmittel alleine stellt keinen Schadenszauber dar, noch erfordert sie die Berufung auf den Ewigen oder die Anrufung der Geisterwelt, sie lässt sich in der Besenreitschule erlernen und erfordert neben der geeigneten Schutzausrüstung alleine einen guten Gleichgewichtssinn sowie die sichere Befrauschung (bzw., es gibt ja auch ein paar männliche Hexer) Beherrschung des Gefährts.

 

Nach orthodoxer Interpretation ist die Benutzung eines fahrbaren Untersatzes am Schabbat ausgeschlossen, so dass sich die Frage nach der Berechtigung zur Benutzung des Besens als Verkehrsmittel nicht stellt.

Im konservativen und liberalen Judentum wird die Benutzung eines Verkehrsmittels unter Umständen erlaubt, wobei die Bedingungen unterschiedlich sind. Eindeutig ist, dass der Zweck ihrer Benutzung nicht in der Verrichtung schabbatwidriger Tätigkeiten liegen darf; die meisten liberalen und Masorti Autoritäten erwähnen als erlaubte Anlässe den Besuch der Synagoge und den Krankenbesuch ausdrücklich, einige erweitern diesen Katalog um Familienbesuche.

Da der Besen durch die Kraft des Windes bewegt wird, entfällt bei ihm das Argument des Zündfunkens, welchen ohnehin die meisten nicht-orthodoxen Juden bei elektrischen Geräten nicht als Feuer an- und wahrnehmen. Etwas problematischer erweist sich das Tragen des flugbaren Untersatzes, wenn dieser nicht direkt nach dem Landen abgestellt werden kann, analog zum im liberalen und konservativen unter bestimmten Umständen geduldeten Schieben eines Fahrrades lässt sich aber auch das im Rahmen einer als erlaubt angesehenen Benutzung erforderliche Tragen des Besens als zulässig werten. Ein Eruw könnte dieses Problem naturgemäß lösen.

 

Als Fazit lässt sich festhalten, dass der Besen halachisch ähnlich wie ein Fahrrad zu werten ist und seiner Benutzung am Schabbat aus nicht-orthodoxer Sicht bei einem schabbatwürdigen Anlass für die Fahrt nichts entgegensteht.

 

 

 
 
 
 
 
 
 
Bananen sind Hülsenfrüchte
 
Ein gern gemachter Scherz über die Frage, ob auch eindeutig für Pessach geeignete Lebensmittel einen Kaschrut-Stemp(e)l benötigen, lautete, dass dieser für Bananen doch eigentlich überflüssig sei,
In Zukunft wird statt Bananen ein anderes Obst Anwendung finden; die Variante mit Äpfeln beginnt sich durchzusetzen.

Die Litauische Rabbinerkonferenz hat entschieden, ab sofort Bananen mit in die Kategorie 'Hülsenfrüchte' aufzunehmen. Begründet wird dieses damit, dass die Art und Weise, wie eine Banane geöffnet wird, sich nur unwesentlich von der unterscheidet, in der viele Bohnen und Erbsen geöffnet werden. Um fürderhin Verwirrung bei Gemeindemitgleidern zu vermeiden, die mit einer Übertretung des Hülsenfrucht-Verbotes zu Pessach einher gehen kann, hat sich die Rabbinerkonferenz des Ostsee-Landes zu dieser Maßnahme entschlossen.

Seitens der Rabbinerin der liberalen Gemeinde von Palanga gab es recht bald die erste Kritik. Sie wies zum einen darauf hin, dass ihre Gemeindemitglieder sich vorwiegend an den sephardischen Gepflogenheiten orientieren, die Hülsenfrüchte zulassen. Andere verzichten zu Pessach auf die Früchte, welche tatsächlich Hülsenfrüchte sind, jedoch nicht auf solche, die vor einigen Jahrhunderten zu Hülsenfrüchten erklärt wurden, ohne es botanisch zu sein. Natürlich fehlte nicht der Hinweis darauf, dass Gemeindemitgleider am ehesten dadurch verwirrbar seien, dass ihnen Mais als vorgebliche Hülsenfrucht verboten wird, obwohl er es als Getreide doch ohnehin wäre - auch Liberale Juden beachten das Verbot gesäuerten Getreides nicht alleine für die biblisch genannten, sondern auch alle weiteren Getreidesorten - (sephardisch gesehen, stellt lediglich Reis eine klar benannte Ausnahme dar). Der Einwand der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Litauens lautete wie erwartet: Es ist nicht nachvollziehbar, wie eine Rabbinerin die Botanik höher als die Weisheit vergangener Rabbiner einschätzen kann.

Eine Äußerung eines führenden Mitglieds der Allgemeinen Deutschen Rabbinerkonferenz sorgte in Litauen zunächst für Verstimmung. "Auch eine Rabbinerkonferenz ist nicht vor unsinnigen Beschlüssen gefeit" wurde schnell als eine lediglich im privaten Rahmen geäußerte persönliche Meinung, die weder zitierfähig ist noch offiziell vertreten wird, bezeichnet. Als offizielles Statement der Allgemeinen Deutschen Rabbinerkonferenz gilt, dass die litauische Entscheidung von tiefer Sorge um die Mitglieder der Gemeinden getroffen worden ist; diese Anerkennung bedeutet aber ausdrücklich nicht, dass die litauische Entscheidung von der Allgemeinen Deutschen Rabbinerkonferenz übernommen werde; Bananen gelten weiterhin zu Pessach als erlaubt.
Die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschlands hat hingegen erklärt, dass die litauische Entscheidung sinnvoll sei und zukünftige Übertretungen der Halacha vermeiden helfe.
Zugleich äußerten ihre Mitglieder Bedenken gegen die Nichtannahme der neuen Entscheidung durch die Allgemeine Rabbinerkonferenz und forderten die Einheitsgemeinden auf, die neue Regelung umzusetzen.
"Eine Gemeinde, in deren Räumlichkeiten zu Pessach weiterhin Bananen angeboten werden, kann sich nicht mehr als Einheitsgemeinde bezeichnen, da sie orthodoxen Mitgliedern keinen Platz mehr einräumt", lautet das eindeutige Statement der orthodoxen Rabbiner.



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